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Den Start des neuen Förderprogramms für die Nahversorgung im ländlichen Raum begrüßt der Landtagsabgeordnete Markus Gleichmann aus dem Saale-Holzland-Kreis. „Durch allgemeine Politik der 1990er Jahre wurden große Supermärkte auf der grünen Wiese unterstützt. Durch diese Anreize, aber auch der damaligen Stimmung geschuldet, kam es dazu, dass vor allem in den Grund- und Mittelzentren viele Lebensmitteldiscounter entstanden, die zum Aussterben der bekannten „Tante Emma“ Läden führte. Es kam aber auch zu einer allgemeinen Ausdünnung in den kleineren Orten“ so Gleichmann. 
Das neue Programm soll nun Projekte von 24-Stunden-Dorfläden, Einkaufsautomaten, Abholstationen und vor allem Hofläden fördern und stärken. 

„Die Fördersätze belaufen sich je nach Antragssteller auf 40 – 60 %, maximal aber auf 200.000 Euro absolut. Finanzschwache Kommunen können von einer Erhöhung um 20 % profitieren.  Antragsberechtigt sind neben kommunalen Gebietskörperschaften auch natürliche Personen und Personengesellschaften, Vereine und Verbände sowie Kleinst- und Kleinunternehmer.“ So Gleichmann zum Förderprogramm. 

Betreut wird das Förderverfahren über die Zweigstelle Stadtroda des Landesamts für Landwirtschaft und Ländlichen Raum. Die Anträge müssen bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden. Die Richtlinie und alle nötigen Unterlagen sind auf dessen Webseite unter https://tlllr.thueringen.de/landentwicklung abrufbar. „Ich würde mich freuen, wenn das Programm zu vielfältigen Projekten auch im Landkreis führt. Es gibt mittlerweile eine gute Anzahl an Produzenten regionaler Waren, vor allem im Lebens- und Genussmittelbereich. Wenn es noch mehr Verkaufsstellen gibt und die Angebote damit einer größeren Anzahl an Menschen zugänglich werden, stärkt das regionale Wirtschaftskreisläuft. Das ist nicht nur für die Wertschöpfung vor Ort gut, sondern auch für das Klima.“ Sagt der Landtagsabgeordnete abschließend und bietet interessierten Kommunen, Vereinen und Unternehmern seine Unterstützung über sein Wahlkreisbüro an.